Pfotenweisheiten (15) - Das Kack-Karussell

Hallo liebe Menschen,

 

hier ist wieder eure Lotti – mit einem Thema, über das ihr euch jedes Mal wundert… und ja, ich weiß, ihr redet sogar darüber.

Also gut. Heute lüfte ich das Geheimnis: Warum drehen wir Hunde uns eigentlich so oft, bevor wir Häufchen machen?


Unsere Nase ist unser Social-Media-Feed

Bevor wir uns hinsetzen, checken wir erstmal die „Timeline“ anderer Hunde. Ihr scrollt durch Instagram – wir schnüffeln an Grashalmen.

Über Gerüche erfahren wir alles:

Wer war hier? Wie ging es ihm? Ist das jemand, den wir mögen?

Erst wenn wir alle Infos „gelesen“ haben, hinterlassen wir selbst unsere Nachricht.


Das Drehen ist unsere Standortsuche

Ja, wir drehen uns. Manchmal zweimal, manchmal fünfmal. Wir suchen den perfekten Platz, damit unsere Botschaft an die richtige „Zielgruppe“ geht.

Im eigenen Revier sind wir besonders wählerisch – schließlich repräsentieren wir uns dort!

Unterwegs nehmen wir’s oft etwas entspannter. Da kennt uns ja kaum jemand.


Wir sind in der Hocke verletzlich

Während wir Häufchen machen, können wir nicht wegrennen – logisch, oder? Deshalb brauchen wir Ruhe, Platz und das Gefühl, dass ihr uns schützt.

Wenn ihr an der Leine zupft oder ständig sagt: „Nun mach schon!“ … ähm… das hilft uns nicht. Gebt uns Raum. Wir erledigen das schon.


Wenn’s mal länger dauert… 

Manchmal setzen wir uns hin – und zack! Piekt etwas. Oder riecht doch nicht gut. Oder der Wind steht falsch. Kein Grund zur Sorge: Wir optimieren nur unseren Comfort-Spot.


Häufchen = Kommunikation

Für euch ist es „nur Geschäft“. Für uns ist es Revierarbeit, Visitenkarte und Statusmeldung zugleich. Je entspannter wir markieren dürfen, desto souveräner werden wir von anderen Hunden wahrgenommen. Das sorgt für weniger Stress und freundlichere Begegnungen.


Fazit 

Lasst uns einfach in Ruhe schnüffeln, drehen und erledigen, was zu erledigen ist. Ihr mögt schließlich auch keine Zuschauer auf der Toilette.

 

Wuffende Grüße

eure Lotti 🐾